[28.10.2005] Kleine Zeitung
Fernsehen am Spitalsbett

Eigener Patienten-Informationskanal wird demnächst im Hartberger LKH gestartet


HARALD HOFER

In neun Spitälern in Niederösterreich, der Steiermark und Kärnten ist der "KiK", der Klinik-Informations-Kanal, bereits auf Sendung. Demnächst sollen auch im Landeskrankenhaus Hartberg die Patienten das neue TV-Programm sehen können. Die Inhalte bestehen aus Spielfilmen, medizinischen Dokumentationen, Patienteninformationen und Wissenswertem über das Krankenhaus selbst. "Wir bieten nur positive Inhalte, um den Patienten den Aufenthalt im Spital ein wenig zu erleichtern", erzählt Beate Leodolter von KiK TV Austria, die den Hartberger Sendestart vorbereitet.

Das Fernsehprogramm läuft in einen wöchentlichen Schleife täglich von 6 bis 22 Uhr. "Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in einem Spital beträgt rund 4,32 Tage, also dürften die wenigsten Patienten zwei Mal das Gleiche zu sehen bekommen", erklärt Leodolter das Konzept. Finanziert wird das Fernsehprogramm durch Werbeeinschaltungen. Leodolter: "Es gibt jedoch keine Werbeunterbrechungen, sondern nur kurze Spots zwischen den Programmblöcken." Neben einem Informationsfilm über das Spital kann das Krankenhaus auch selbst den Inhalt durch eigene Texteinblendungen für die Patienten mitgestalten.

Artikel aus Kleine Zeitung vom 28.10.2005



Informationen und positive Inhalte sollen die Patienten im Krankenhaus aufmuntern.

PROGRAMM IM LKH
Der Klinik-Infokanal wird direkt im Spital von einem Computer ins hauseigene Fernsehnetz eingespeist. Damit entfallen Kosten und Aufwand für eine Satellitenübertragung.

Das erste Mal ging der "KiK" im Oktober 2004 im LKH Bruck an der Mur auf Sendung.